Mrs. Eddys Kutsche, um 1909. von l. nach r.: Gegen 1900 war die Mary Baker von der Baker-Farm in Bow in den Augen der Öffentlichkeit die gefeierte Mary Baker Eddy der Schlagzeilen geworden. Zeitungen und Zeitschriften suchten ihre Meinung über alle möglichen Themen. Reporter folgeten ihr auf Schritt und Tritt.
Gelegentlich zeigte sie sich denn auch in der Öffentlichkeit, sprach zu Christlichen Wissenschaftlern, schrieb für die Medien und gewährte einigen führenden Journalisten Interviews. Außerdem konnte man sie jeden Tag auf ihrer Kutschfahrt durch verschiedene Gegenden in Concord und später Chestnut Hill sehen. Sie war ihrer Position entsprechend eindeutig eine Person des öffentlichen Lebens.
Aber sie wies das Interresse an ihrer Persönlichkeit zurück. Ein Journalist, der sie interviewte, berichtete: „Mir wurde erklärt, dass sie keine Lobhudelei wollte ... und vielmehr daran interessiert war, dass die Aufmerksamkeit derer, die ihre Lehren akzeptierten, auf den Glauben und nicht auf die Begründerin der Glaubensgemeinschaft gerichtet wird.”
Sie richtete die Gedanken ihrer Anhänger eindeutig weg von der Verehrung ihrer Person und hin auf das Vertrauen in Gott. Sie gab ihnen zu verstehen: „Ich wiederhole noch einmal: Folgt eurer Führerin nur insoweit, als sie Christus folgt.“
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